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Das war das GGP Energy Lab 2026

  • 23. Apr.
  • 3 Min. Lesezeit

Mit dem GGP Energy Lab haben wir auch im Jahr 2026 eine Plattform geschaffen, die weit über eine klassische Fachveranstaltung hinausgeht. Im darmstadtium in Darmstadt kamen Energieberater, Architekten, Planer, Wissenschaftler, Hersteller und Branchenpartner zusammen, um aktuelle Entwicklungen der Energiewende im Gebäudebestand zu diskutieren und gemeinsam Lösungsansätze für die Praxis zu entwickeln.

Der Anspruch blieb dabei derselbe: Wissenstransfer zwischen Forschung und Anwendung, strategischer Austausch auf Augenhöhe und konkrete Impulse für die tägliche Arbeit von Energieberatern und Planern.


Auftakt mit Austausch und Vernetzung

Bereits beim Begrüßungskaffee im Foyer wurde deutlich, was das GGP Energy Lab auszeichnet: der direkte Austausch zwischen den Akteuren der Branche.

Die Veranstaltung brachte Experten aus Planung, Energieberatung, Forschung und Industrie zusammen und schuf von Beginn an den Rahmen für intensive Gespräche, neue Kontakte und fachlichen Austausch. Mit der offiziellen Eröffnung startete anschließend ein Programm, das aktuelle Herausforderungen und Zukunftsthemen der Branche gleichermaßen in den Mittelpunkt stellte.



Förderpraxis aus erster Hand

KfW – Inside KfW: Aktuelles und typische Stolperfallen aus der Praxis

Den fachlichen Auftakt übernahm Eckard von Schwerin von der KfW. Im Mittelpunkt standen aktuelle Entwicklungen innerhalb der Bundesförderung sowie typische Fehlerquellen, die in der Praxis immer wieder auftreten.

Anhand konkreter Beispiele wurde deutlich, wie entscheidend eine sorgfältige Planung und Dokumentation für die erfolgreiche Umsetzung von Förderprojekten ist. Die Teilnehmer erhielten wertvolle Einblicke in aktuelle Anforderungen und konnten zahlreiche Anregungen für ihre tägliche Beratungspraxis mitnehmen.


Energieberatung im Wandel

Effizienz – Energieberatung im Umbruch: Kommunale Wärmeplanung und Neo-EVUs als neue Realität

Mit ihrem Vortrag beleuchtete Caroline Will die tiefgreifenden Veränderungen, die aktuell auf Energieberater zukommen.

Die kommunale Wärmeplanung verändert die Rahmenbedingungen für Gebäudeeigentümer und Berater gleichermaßen. Gleichzeitig entstehen neue Akteure und Geschäftsmodelle im Energiemarkt. Der Vortrag zeigte auf, wie sich das Berufsbild des Energieberaters weiterentwickelt und welche Chancen sich aus den aktuellen Veränderungen ergeben.

Dabei wurde deutlich, dass Energieberater künftig noch stärker als strategische Begleiter auftreten werden, die technische, wirtschaftliche und kommunale Aspekte miteinander verbinden.


Austausch als Erfolgsmodell

Die Mittagspause mit begleitender Fachmesse bot erneut Raum für intensive Gespräche und neue Kontakte.

Teilnehmer und Aussteller nutzten die Gelegenheit, aktuelle Technologien kennenzulernen, Projekterfahrungen auszutauschen und mögliche Kooperationen zu besprechen. Gerade dieser direkte Austausch zwischen Herstellern, Energieberatern und Planern macht das GGP Energy Lab zu einer wertvollen Netzwerkplattform für die gesamte Branche.


Wirtschaftliche Wege zur hocheffizienten Sanierung

Passivhaus Institut – Kostengünstige Sanierung von Wohngebäuden

Am Nachmittag rückte die praktische Umsetzung ambitionierter Effizienzstandards in den Fokus.

Susanne Theumer vom Passivhaus Institut zeigte anhand konkreter Projekte, wie Wohngebäude wirtschaftlich und gleichzeitig hochwirksam energetisch saniert werden können. Der Vortrag machte deutlich, dass hohe Energieeffizienz nicht zwangsläufig mit hohen Investitionskosten verbunden sein muss.

Vielmehr wurde sichtbar, wie intelligente Planung und ein ganzheitlicher Ansatz dazu beitragen können, sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Ziele erfolgreich zu erreichen.


Forschung trifft Praxis

TU Darmstadt – Zukunft Quartier: Energiesysteme im Bestand

Den Abschluss des Vortragsprogramms gestaltete Prof. Christoph Kuhn von der TU Darmstadt mit Einblicken in das Forschungsprojekt Campus Lichtwiese.

Der Vortrag zeigte eindrucksvoll, wie wissenschaftliche Forschung und praktische Anwendung zusammenwirken können, um innovative Energiesysteme für den Gebäudebestand zu entwickeln. Im Fokus standen Quartierslösungen, intelligente Vernetzung und die Frage, wie die Energiewende künftig auf Systemebene gedacht werden kann.

Anhand des Reallabors Campus Lichtwiese wurde deutlich, welche Potenziale in integrierten Energiekonzepten liegen und wie Forschungsergebnisse den Weg in die Praxis finden.



Eine Plattform für die Energiewende

Das GGP Energy Lab 2026 hat erneut gezeigt, wie wertvoll der Austausch zwischen Wissenschaft, Planung, Beratung und Industrie für die erfolgreiche Transformation des Gebäudesektors ist.

Die Veranstaltung verband aktuelle Förderpraxis mit strategischen Zukunftsfragen, wirtschaftliche Sanierungskonzepte mit wissenschaftlicher Forschung und technologische Innovation mit persönlichem Austausch.

Damit wurde das GGP Energy Lab seinem Anspruch gerecht, nicht nur über die Energiewende zu sprechen, sondern sie aktiv mitzugestalten – als Treffpunkt für Vordenker, Umsetzer und Entscheider der Branche.

 
 
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